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Solaraktien: In die Solarbranche investieren – Chancen und Risiken

Solaraktien bieten die Möglichkeit, am Wachstum der Solarbranche teilzuhaben – sind aber schwankungsanfällig. Ein nüchterner Überblick.

Solaraktien: In die Solarbranche investieren – Chancen und Risiken
Corinna Weiss
2 Min Lesezeit
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Microsoft Katja (Neural, deutsch)

Die Solarbranche wächst weltweit – und damit das Interesse an Solaraktien. Wer am Ausbau der Photovoltaik finanziell teilhaben möchte, findet eine wachsende Auswahl an Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Doch der Sektor ist auch bekannt für starke Kursschwankungen.

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Einordnung und keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung.

Welche Unternehmen gibt es?

Solaraktien lassen sich grob in mehrere Gruppen einteilen. Dazu gehören Hersteller von Modulen und Zellen, Produzenten von Wechselrichtern und Speichertechnik, Anbieter von Maschinen und Vorprodukten wie Silizium sowie Projektierer und Betreiber großer Solarparks. Hinzu kommen Energieversorger mit starkem Erneuerbaren-Geschäft und breit aufgestellte Technologiekonzerne.

Chancen

Der langfristige Trend spricht für die Branche: Klimaziele, sinkende Erzeugungskosten und die Elektrifizierung von Wärme und Verkehr treiben die Nachfrage nach Solartechnik. Unternehmen, die in diesem Umfeld profitabel wachsen, können davon profitieren. Wer breit über die Wertschöpfungskette und Regionen streut, reduziert das Risiko einzelner Ausfälle.

Risiken nicht unterschätzen

Die Vergangenheit zeigt aber auch die Schattenseiten. Überkapazitäten, Preiskämpfe – insbesondere bei Modulen – sowie politische Eingriffe, Zölle und schwankende Förderbedingungen haben schon ganze Unternehmen in die Krise getrieben. Solaraktien gelten als zyklisch und volatil. Kurse können sich in kurzer Zeit stark bewegen, einzelne Hersteller stehen unter hohem Margendruck.

Aktien, Fonds oder ETFs?

Wer nicht auf einzelne Firmen setzen möchte, kann breiter gestreute Produkte in Betracht ziehen. Themen-ETFs und Fonds zu sauberer Energie bündeln viele Titel und verteilen das Risiko. Allerdings unterscheiden sich solche Produkte stark in ihrer Zusammensetzung – ein genauer Blick auf die enthaltenen Werte und Kosten lohnt sich.

Worauf Anleger achten sollten

Sinnvoll ist, nur Geld zu investieren, das langfristig entbehrlich ist, und die eigene Risikobereitschaft realistisch einzuschätzen. Geschäftsmodell, Verschuldung, Profitabilität und Abhängigkeit von Förderungen sind wichtige Kriterien. Eine breite Streuung über Branchen hinweg bleibt die wichtigste Regel, denn auch eine überzeugende Zukunftsbranche schützt nicht vor Kursverlusten. Weitere Hintergründe finden Sie auf SolarAktuell.