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Elektroauto, Wärmepumpe, Photovoltaik: So steigt der Eigenverbrauch

Wer Photovoltaik, Wärmepumpe und Elektroauto kombiniert, nutzt deutlich mehr Solarstrom selbst. Wie das Zusammenspiel funktioniert und was Haushalte in Bayern dabei beachten sollten.

Elektroauto, Wärmepumpe, Photovoltaik: So steigt der Eigenverbrauch
Sandra Eilers
2 Min. Lesezeit
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Microsoft Katja (Neural, deutsch)

Die Einspeisevergütung für neue Solaranlagen ist über die Jahre deutlich gesunken. Für Hausbesitzer heißt das: Jede selbst genutzte Kilowattstunde ist mehr wert als eine eingespeiste. In Bayern, wo auf besonders vielen Dächern Photovoltaik installiert ist, setzen deshalb immer mehr Haushalte auf ein Gesamtsystem aus Solaranlage, Wärmepumpe und Elektroauto.

Das Auto als größter flexibler Verbraucher

Ein Elektroauto braucht im Jahr je nach Fahrleistung mehrere Tausend Kilowattstunden Strom und ist damit neben der Wärmepumpe der größte Verbraucher im Haus. Anders als die Heizung ist es aber flexibel: Ob es mittags oder abends lädt, spielt für die meisten Fahrer keine Rolle. Genau diese Flexibilität macht es zum idealen Abnehmer für Solarüberschüsse.

Überschussladen richtig einstellen

Damit das funktioniert, braucht es eine Wallbox mit Überschussladung und eine Verbindung zum Wechselrichter oder Energiemanager. Sie passt die Ladeleistung laufend an den aktuellen Überschuss an. Wichtig ist, dass das Fahrzeug auch mit niedriger Leistung und einphasig laden kann, sonst bricht der Ladevorgang an wolkigen Tagen ab. Viele Systeme bieten zusätzlich einen Mindestlademodus, damit das Auto am nächsten Morgen trotzdem ausreichend geladen ist.

Wärmepumpe und Auto im Winter

Im Winter kehrt sich die Lage um: Die Solaranlage liefert wenig, die Wärmepumpe braucht viel. Hier lohnt ein dynamischer Stromtarif, bei dem das Auto nachts zu günstigen Zeiten lädt. Mit einem intelligenten Messsystem und einer steuerbaren Wallbox lässt sich zudem das reduzierte Netzentgelt für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nutzen.

Die Batterie als Puffer

Ein Punkt, der beim Autokauf oft übersehen wird, ist die Zellchemie. Lithium-Eisenphosphat-Batterien, wie sie etwa in der Blade-Batterie von BYD stecken, gelten als besonders zyklenfest und vertragen häufiges Vollladen gut. Für Haushalte, die das Auto regelmäßig mit Solarstrom auf hohe Ladestände bringen, ist das ein Vorteil. Einen ausführlichen Überblick über das Zusammenspiel von Elektroauto, Wärmepumpe und Photovoltaik in Bayern gibt ein Ratgeber des BYD-Händlernetzes im Freistaat.

Planung aus einem Guss

Wer Photovoltaik, Heizung und Elektroauto nacheinander anschafft, sollte trotzdem von Anfang an das Gesamtsystem planen: Zählerschrank, Leitungsquerschnitte, Platz für einen Speicher und die Kommunikation zwischen den Geräten. Beim Autokauf empfiehlt sich eine Beratung, die auch das Laden zu Hause einbezieht, etwa bei einem BYD-Händler in Bayern.

Richtig kombiniert, lassen sich mit dem Trio aus Solaranlage, Wärmepumpe und Elektroauto große Teile des eigenen Energiebedarfs vom Dach decken. Der Schlüssel liegt nicht in der einzelnen Komponente, sondern in der Steuerung.

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