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E-Kennzeichen: Welche Vorteile Elektroautofahrer tatsächlich haben

Elektroautos und bestimmte Plug-in-Hybride dürfen ein E-Kennzeichen tragen. Welche Fahrzeuge berechtigt sind, was es kostet und welche Vorteile es vor Ort wirklich gibt.

E-Kennzeichen: Welche Vorteile Elektroautofahrer tatsächlich haben
Corinna Weiss
2 Min. Lesezeit
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Microsoft Katja (Neural, deutsch)

Wer ein Elektroauto zulässt, wird in der Zulassungsstelle meist gefragt, ob es ein E-Kennzeichen sein soll. Das zusätzliche E am Ende der Buchstaben-Zahlen-Kombination kennzeichnet Fahrzeuge, die unter das Elektromobilitätsgesetz fallen. Es ist freiwillig, kostet bei der Zulassung kaum mehr und kann im Alltag Vorteile bringen, allerdings nicht überall.

Wer das E bekommt

Berechtigt sind reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge. Plug-in-Hybride erhalten das E-Kennzeichen nur, wenn sie strenge Vorgaben beim CO2-Ausstoß oder bei der elektrischen Mindestreichweite erfüllen. Diese Grenze wurde im Lauf der Jahre angehoben, sodass manche ältere Hybridmodelle heute nicht mehr qualifizieren. Wer unsicher ist, findet die Voraussetzungen im Überblick zum E-Kennzeichen für Elektroautos.

Was es bringt

Das Gesetz erlaubt Städten und Gemeinden, E-Fahrzeuge zu bevorzugen, schreibt es aber nicht vor. Mögliche Vorteile sind kostenloses oder vergünstigtes Parken im öffentlichen Raum, reservierte Stellplätze an Ladesäulen und die Freigabe von Busspuren. Welche dieser Möglichkeiten tatsächlich gelten, ist von Ort zu Ort verschieden. Viele Kommunen haben Parkvergünstigungen inzwischen wieder eingeschränkt, weil die Zahl der Elektroautos stark gewachsen ist.

Warum es trotzdem sinnvoll ist

Selbst dort, wo keine Parkvorteile gelten, erleichtert das E-Kennzeichen die Kontrolle von Ladeplätzen: Das Ordnungsamt kann auf einen Blick erkennen, ob ein Fahrzeug dort stehen darf. Für Besitzer einer eigenen Photovoltaikanlage ist das Kennzeichen zudem ein sichtbares Signal, dass das Auto mit Sonnenstrom fährt, ein Aspekt, der für viele Käufer durchaus zählt.

Nachträglich umrüsten

Wer das E bei der Zulassung nicht gewählt hat, kann es später beantragen. Dafür ist ein Termin bei der Zulassungsstelle nötig, und es fallen Gebühren sowie Kosten für neue Schilder an. Die bisherige Kombination bleibt dabei in der Regel erhalten, nur das E kommt hinzu. Ein Zulassungsdienst kann diesen Schritt mit Vollmacht übernehmen, was vor allem in Städten mit langen Wartezeiten Zeit spart.

Das E-Kennzeichen ist kein Muss, aber für die meisten Elektroautofahrer eine kleine Investition mit möglichem Nutzen. Wer es beantragt, sollte vorher bei der eigenen Kommune nachsehen, welche Vorteile dort konkret gelten.

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