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März 7, 2025Smart Meter für Photovoltaik: Funktion, Vorteile & Kosten
Wie intelligente Stromzähler den Eigenverbrauch von Solarstrom optimieren und welche Kosten entstehen.
Was ist ein Smart Meter?
Ein Smart Meter ist ein intelligenter Stromzähler, der den Energieverbrauch in Echtzeit misst und automatisch an den Netzbetreiber übermittelt. Besonders für Photovoltaik-Anlagenbesitzer bietet ein Smart Meter viele Vorteile.
Smart Meter vs. digitale Stromzähler: Wo liegt der Unterschied?
- Digitale Stromzähler: Erfassen den Verbrauch, speichern ihn aber nur lokal.
- Smart Meter: Senden die Verbrauchsdaten automatisch an den Netzbetreiber und ermöglichen dynamische Stromtarife.
Vorteile eines Smart Meters für Photovoltaik-Anlagen
- Optimierung des Eigenverbrauchs: Der Solarstrom wird effizienter genutzt.
- Automatische Einspeisesteuerung: Anpassung an Marktpreise und Netzanforderungen.
- Dynamische Stromtarife: Nutzung von günstigen Strompreisen bei hoher Erzeugung.
- Keine manuelle Ablesung mehr: Verbrauchsdaten werden automatisch erfasst.
Wer muss ein Smart Meter für Photovoltaik nutzen?
Seit 2025 besteht eine Pflicht für Smart Meter in folgenden Fällen:
- PV-Anlagen mit einer Leistung über 7 kW.
- Stromverbrauch über 6.000 kWh pro Jahr.
- Wärmepumpen oder Wallboxen als steuerbare Verbrauchseinrichtungen.
Für kleinere Anlagen ist der Einbau freiwillig.
Kosten eines Smart Meters für Photovoltaik
Stromverbrauch/Jahr | Maximale Kosten/Jahr |
---|---|
bis 2.000 kWh | 23 € |
bis 3.000 kWh | 30 € |
bis 4.000 kWh | 40 € |
bis 6.000 kWh | 60 € |
bis 10.000 kWh | 100 € |
Für neue PV-Anlagen gelten besondere Preisobergrenzen:
- 1 bis 7 kW: 60 € pro Jahr
- über 7 bis 15 kW: 100 € pro Jahr
- Wärmepumpen & Wallboxen: 100 € pro Jahr
Fazit: Lohnt sich ein Smart Meter für Photovoltaik?
Ein Smart Meter ist für größere PV-Anlagen Pflicht und bietet Vorteile für Eigenverbrauchsoptimierung und Kosteneinsparungen. Trotz zusätzlicher Kosten profitieren Betreiber langfristig durch höhere Effizienz und neue Tarifmodelle.