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September 1, 2025Es scheint, dass die von der Plattform „Regelleistung-Online“ abgefragten Zahlen bei Netzbetreibern einen erheblichen Umfang an Netzanschlussanfragen für Batteriespeicher aufzeigen. Eine Gesamtkapazität von 470,5 Gigawatt nur bei sieben Beteiligten zu erreichen, deutet auf ein sehr hohes Interesse und eine mögliche Überinvestition in diese Technologie hin. Die Einschätzung, dass diese Anfragen nicht unbedingt ein Indikator für den tatsächlichen Markthochlauf von Batteriespeichern sind, sondern vielmehr das Ergebnis eines problematischen Genehmigungssystems, wirft wichtige Fragen auf.
Dies könnte darauf hinweisen, dass das aktuelle Genehmigungssystem möglicherweise zu leichtfertig oder zu attraktiv für solche Anfragen gestaltet ist, was zu einer Überlastung der Netze oder zu ineffizienter Kapitalallokation führen könnte. Das hohe Volumen an Netzanschlussanfragen könnte in praktischer Hinsicht bedeuten, dass viele Projekte um Netzanschlüsse konkurrieren, was zu einer Verzögerung bei der Genehmigung und potenziell auch bei der Umsetzung von Projekten führen kann. Es stellt sich auch die Frage, wie nachhaltig und wirtschaftlich solche Investitionen sind, insbesondere wenn die Infrastruktur oder die Marktnachfrage nicht ausreicht, um solch große Kapazitäten zu unterstützen.
Diese Situation könnte regulatorische Anpassungen erfordern, um eine sinnvollere Evaluation und Genehmigung von Netzanschlussanfragen zu gewährleisten und um sicherzustellen, dass die Kapital- und Ressourcenallokation im Energiesektor effizient und zukunftsfähig erfolgt. Es ist auch wichtig zu überlegen, wie solche Systeme resilienter und flexibler gestaltet werden können, um eine Überlastung der Infrastruktur zu vermeiden und gleichzeitig den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen.