Glossar
Solarkonstante: Die Energie der Sonne erklärt
Wichtige Größe für die Photovoltaik und Solarthermie

Die Solarkonstante ist eine physikalische Größe, die die Menge an Sonnenstrahlung beschreibt, die pro Sekunde auf eine Fläche von einem Quadratmeter trifft, wenn diese Fläche senkrecht zur Sonnenstrahlung ausgerichtet ist. Der Wert beträgt etwa 1361 Watt pro Quadratmeter. Diese Größe ist wichtig, um die potenzielle Energie zu verstehen, die von der Sonne auf die Erde gelangt.
Für die Photovoltaik ist die Solarkonstante von großer Bedeutung, da sie den maximalen Energieertrag angibt, der durch Solarzellen theoretisch erzielt werden kann. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass nur ein Teil dieser Energie die Erdoberfläche erreicht, da die Atmosphäre einen Teil der Strahlung absorbiert und streut.
Die Solarkonstante ist auch relevant für die Planung von Solaranlagen. Ingenieure und Planer nutzen diesen Wert, um die Effizienz von Photovoltaikanlagen zu berechnen und die optimale Ausrichtung sowie Neigung der Module zu bestimmen. Zudem hilft sie bei der Abschätzung des Ertrags über das Jahr hinweg.
In Deutschland und anderen DACH-Ländern variiert die tatsächliche Sonneneinstrahlung aufgrund von Wetterbedingungen, geografischer Lage und Jahreszeiten. Daher ist die Solarkonstante nur ein Ausgangspunkt für die Berechnung des realen Ertrags von Solaranlagen. Weitere Hintergründe finden Sie auf SolarAktuell.
Weitere Erklärungen finden Sie im Begriffsverzeichnis A–Z.