Glossar
CIS und CIGS: Dünnschichtsolarzellen erklärt
Innovative Technologien für die Photovoltaik

CIS und CIGS sind zwei Arten von Dünnschichtsolarzellen, die in der Photovoltaik eingesetzt werden. CIS steht für Kupfer-Indium-Selenid, während CIGS für Kupfer-Indium-Gallium-Selenid steht. Beide Technologien nutzen eine dünne Schicht von Halbleitermaterialien, um Sonnenlicht in elektrische Energie umzuwandeln.
Die Hauptvorteile von CIS- und CIGS-Zellen liegen in ihrer Flexibilität und ihrem geringeren Materialverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen monokristallinen oder polykristallinen Solarmodulen. Diese Dünnschichtzellen können auf verschiedenen Untergründen, einschließlich flexibler Materialien, hergestellt werden, was sie für spezielle Anwendungen, wie z.B. auf Dächern mit unregelmäßigen Formen oder in mobilen Anwendungen, attraktiv macht.
CIGS-Module sind bekannt für ihre hohe Effizienz und Leistungsfähigkeit, insbesondere bei schwachem Licht. Sie erreichen in der Regel höhere Wirkungsgrade als CIS-Module, sind jedoch auch komplexer in der Herstellung. Beide Technologien sind besonders relevant für die Entwicklung von integrierten Lösungen in der Architektur und für die Nutzung in Bereichen, wo Gewicht und Flexibilität entscheidend sind.
In Deutschland und der DACH-Region gewinnen diese Technologien zunehmend an Bedeutung, da sie eine wichtige Rolle in der Diversifizierung der Photovoltaik-Technologien spielen. Die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich schreitet voran, um die Effizienz weiter zu steigern und die Produktionskosten zu senken.
Insgesamt bieten CIS und CIGS vielversprechende Perspektiven für die zukünftige Nutzung von Solarenergie. Weitere Hintergründe finden Sie auf SolarAktuell.
Weitere Erklärungen finden Sie im Begriffsverzeichnis A–Z.