Glossar
Bezugszähler: Definition und Bedeutung in der Photovoltaik
Was ist ein Bezugszähler und wofür ist er wichtig?

Ein Bezugszähler ist ein elektrisches Messgerät, das den Stromverbrauch eines Haushalts oder Unternehmens aus dem öffentlichen Stromnetz erfasst. Dieser Zähler ist besonders relevant für Betreiber von Photovoltaikanlagen, da er die Menge an Strom misst, die zusätzlich zur eigenen Solarstromproduktion aus dem Netz bezogen wird.
In Deutschland sind Bezugszähler in der Regel Teil des Stromversorgungssystems und werden von den Energieversorgern installiert. Sie erfassen sowohl den Gesamtverbrauch als auch die Einspeisung von überschüssigem Solarstrom ins Netz, was für die Abrechnung mit dem Energieversorger von Bedeutung ist.
Der Bezugszähler spielt eine zentrale Rolle bei der Ermittlung der Einspeisevergütung. Betreiber von Photovoltaikanlagen erhalten eine Vergütung für den ins Netz eingespeisten Strom, während der Bezugszähler den Verbrauch aus dem Netz dokumentiert. Dies ist wichtig, um den Eigenverbrauch zu optimieren und die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage zu erhöhen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Bezugszähler ein unverzichtbares Instrument für alle Photovoltaikanlagenbetreiber ist, um den Stromverbrauch und die Einspeisung korrekt zu erfassen und zu verwalten. Weitere Hintergründe finden Sie auf SolarAktuell.
Weitere Erklärungen finden Sie im Begriffsverzeichnis A–Z.