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Strom, Gas, Spieß: Wo kleine Imbisse bei der Energie sparen können

Für kleine Imbisse sind Energiekosten ein großer Posten. Wo in einem Dönerladen die meiste Energie verbraucht wird und welche Stellschrauben Betreiber haben.

Strom, Gas, Spieß: Wo kleine Imbisse bei der Energie sparen können
Sandra Eilers
2 Min. Lesezeit
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Microsoft Katja (Neural, deutsch)

Wer einen Dönerladen betritt, sieht zuerst den Spieß. Was man nicht sieht, ist die Energierechnung dahinter. Grill, Fritteuse, Kühlung und Lüftung laufen oft den ganzen Tag, und seit den Preissprüngen der vergangenen Jahre spüren kleine Gastronomen jede Kilowattstunde. Für inhabergeführte Imbisse mit schmaler Marge ist Energie längst keine Nebensache mehr.

Die großen Verbraucher

Der Dönergrill arbeitet je nach Modell mit Gas oder Strom und läuft während der Öffnungszeiten durchgehend. Dazu kommen Fritteusen für Pommes, Kühlschränke und Kühlzellen, die rund um die Uhr laufen, sowie die Abluftanlage. Gerade die Kühlung wird oft unterschätzt: Sie läuft auch nachts und an Ruhetagen.

Stellschrauben im Alltag

Viele Einsparungen kosten wenig. Grills lassen sich in ruhigen Stunden herunterregeln, Fritteusen zwischen Stoßzeiten auf Bereitschaft schalten. Dichtungen an Kühlgeräten sollten regelmäßig geprüft werden, und ein Kühlschrank direkt neben dem Grill arbeitet gegen die Wärme an. Moderne Elektrogrills mit Zonensteuerung heizen nur den Teil des Spießes, der gerade gebraucht wird.

Warum schmale Karten helfen

Ein oft übersehener Faktor ist die Speisekarte selbst. Jedes zusätzliche Gericht bedeutet ein weiteres Gerät, das warm gehalten wird. Betriebe mit schmaler Karte kommen mit weniger Geräten aus. Ein Beispiel ist ein Dönerladen in Gröbenzell, der sein Angebot bewusst auf wenige Produktgruppen beschränkt, von Chicken- und Steak-Döner bis zu Falafel und Bowls. Wie der Dönerspieß aufgebaut und gegrillt wird, erklärt der Betrieb auf seiner Website.

Eigener Strom vom Dach

Für Betriebe mit eigenem Gebäude kann eine Photovoltaikanlage sinnvoll sein, denn der Verbrauch fällt genau in die sonnenreichen Mittagsstunden. Wer zur Miete in einer Ladenzeile sitzt, hat diese Möglichkeit meist nicht, kann aber über Tarifwechsel, Lastspitzen und effizientere Geräte sparen.

Lieferung als Energiefrage

Auch der Vertrieb spielt eine Rolle. Kurze Lieferwege sparen Kraftstoff und halten das Essen warm. Der Gröbenzeller Betrieb liefert nur in ein eng gemessenes Gebiet, bestellt wird im eigenen Shop auf amcas.de.

Energie wird für kleine Gastronomen dauerhaft ein Kostenfaktor bleiben. Wer seine Verbraucher kennt, kann gegensteuern, oft schon mit wenigen Handgriffen.

Themen:Wirtschaft
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