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Solar-Apps und Planungssoftware: Anlagen auslegen und überwachen

Von der Ertragsprognose bis zur Anlagenüberwachung: Welche Solar-Apps und Tools Hausbesitzern und Fachbetrieben die Arbeit erleichtern.

Solar-Apps und Planungssoftware: Anlagen auslegen und überwachen
Felix Karg
2 Min Lesezeit
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Microsoft Katja (Neural, deutsch)

Rund um die Photovoltaik hat sich ein breites Ökosystem aus Apps und Software entwickelt. Es reicht von einfachen Rechnern für Hausbesitzer bis zu professionellen Planungswerkzeugen für Fachbetriebe. Ein Überblick hilft, das passende Tool für den jeweiligen Zweck zu finden.

Tools zur ersten Abschätzung

Für den Einstieg gibt es kostenlose Online-Rechner, mit denen sich grob abschätzen lässt, welche Anlagengröße zum Verbrauch passt und welcher Ertrag zu erwarten ist. Solche Rechner – etwa von Herstellern und Anbietern – fragen Standort, Dachfläche, Ausrichtung und Stromverbrauch ab und liefern eine Orientierung zu Leistung, Eigenverbrauch und ungefährer Wirtschaftlichkeit. Sie ersetzen keine Detailplanung, helfen aber, Angebote besser einzuordnen.

Ertragsprognose mit Klimadaten

Genauer wird es mit Werkzeugen, die auf Einstrahlungs- und Klimadaten zurückgreifen. Das EU-Tool PVGIS etwa berechnet den zu erwartenden Jahresertrag für nahezu jeden Standort und zeigt die Verteilung über die Monate. Professionelle Planungssoftware geht darüber hinaus und simuliert Verschattung, Verschaltung und Komponenten im Detail.

Software für Fachbetriebe

Installateure und Planer nutzen umfangreiche Programme zur Auslegung von Modulfeldern, Wechselrichtern und Verkabelung, zur Verschattungsanalyse und zur Erstellung von Angeboten und Dokumentationen. Auch CAD-gestützte Belegungsplanung und Werkzeuge zur Wirtschaftlichkeitsberechnung gehören dazu. Solche Software spart Zeit und erhöht die Planungssicherheit.

Apps für den Betrieb

Ist die Anlage in Betrieb, übernehmen Monitoring-Apps die Überwachung. Hersteller-Apps zeigen Erzeugung, Verbrauch und Speicherfüllstand. Daneben gibt es herstellerübergreifende Lösungen und offene Projekte, die Daten verschiedener Geräte zusammenführen und visualisieren. So behält man Ertrag und Eigenverbrauch im Blick und erkennt Störungen frühzeitig.

Das passende Werkzeug wählen

Für Hausbesitzer reichen meist ein Ertragsrechner zur Orientierung und später die Monitoring-App der Anlage. Wer tiefer einsteigen will, findet mit PVGIS ein mächtiges, kostenloses Prognosewerkzeug. Professionelle Planungssoftware lohnt sich vor allem für Betriebe, die regelmäßig auslegen und anbieten. Entscheidend ist, das Tool zum jeweiligen Zweck zu wählen – und die Ergebnisse kritisch zu prüfen. Weitere Hintergründe finden Sie auf SolarAktuell.