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Fronius und Hargassner: Partnerschaft für die Energiewende

Die österreichischen Unternehmen Fronius und Hargassner zeigen, wie ihre langjährige Zusammenarbeit die Energiewende fördert. Mit innovativen Lösungen im Bereich Solarenergie und Schweißen setzen sie Maßstäbe für nachhaltige Energieerzeugung und -nutzung.

Fronius und Hargassner: Partnerschaft für die Energiewende
Corinna Weiss
4 Min. Lesezeit
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Microsoft Katja (Neural, deutsch)

Fronius und Hargassner, zwei österreichische Unternehmen mit einer langen Geschichte und Tradition, zeigen, wie technologische Innovation und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. In einer kürzlich veröffentlichten Mitteilung erläutern die beiden Firmen, wie ihre Zusammenarbeit zur Förderung der Energiewende beiträgt. Diese Partnerschaft ist nicht nur ein Beispiel für erfolgreiche industrielle Kooperation, sondern auch ein Modell für nachhaltige Energieerzeugung und -nutzung in der Produktion.

Langfristige Partnerschaft und technologische Entwicklung

Die Wurzeln der Zusammenarbeit zwischen Fronius und Hargassner reichen bis in die 1980er Jahre zurück. Zu dieser Zeit setzte Hargassner erstmals das Fronius Compact 250 Schweißgerät ein, das für seine Langlebigkeit und Zuverlässigkeit bekannt war. Seitdem haben sich beide Unternehmen technologisch weiterentwickelt und bieten nun moderne Lösungen für die Bereiche Schweißen und Solarenergie an. Nach Angaben der Unternehmen fließen rund neun Prozent der von Hargassner erzeugten Sonnenenergie direkt in die Schweißprozesse, was die enge Verknüpfung von Technologie und Umweltbewusstsein unterstreicht.

Die jüngsten Entwicklungen in dieser Zusammenarbeit sind bemerkenswert. Hargassner hat 2021/2022 am Standort Weng eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.500 kWp installiert, die mit Wechselrichtern von Fronius ausgestattet wurde. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem robusten Fronius Tauro, der auch unter extremen Wetterbedingungen und direkter Sonneneinstrahlung effizient arbeitet. Diese technischen Eigenschaften sind für Unternehmen, die auf eine kontinuierliche Energieversorgung angewiesen sind, von zentraler Bedeutung.

Effizienz und Eigenverbrauch

Die Erweiterung der Photovoltaikanlage um weitere 1.000 kWp im Jahr 2024 ist ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen Energiezukunft. Hierbei kam der neue Fronius Verto zum Einsatz, der für verschiedene Leistungsstufen optimiert ist. Das Multi-MPPT-Konzept des Wechselrichters ermöglicht es, auch bei unterschiedlichen Ausrichtungen der PV-Module maximale Effizienz zu erzielen. Dies ist besonders wichtig, da viele Unternehmen mit Teilverschattungen konfrontiert sind, die die Energieerzeugung beeinträchtigen können.

Hargassner hat es geschafft, die Eigenverbrauchsquote auf 80 Prozent zu steigern, was bedeutet, dass nur 20 Prozent des erzeugten Stroms ins Netz abgegeben werden. Dies zeigt, wie wichtig die Integration von erneuerbaren Energien in den Produktionsprozess ist und wie Unternehmen durch eigene PV-Anlagen die Abhängigkeit von externen Energiequellen verringern können.

Technologische Synergien und Ressourcenschonung

Die Photovoltaikanlage von Hargassner spielt eine zentrale Rolle in der gesamten Stromversorgung des Unternehmens. Die jährlich erzeugte Gesamtleistung von 1,9 Gigawattstunden entspricht dem durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 450 Haushalten. Die Nutzung von selbst erzeugtem Solarstrom für Produktionsmaschinen, Schweißgeräte und sogar E-Fahrzeuge zeigt, wie verschiedene Technologien miteinander verknüpft werden können, um eine nachhaltige Produktion zu gewährleisten.

Darüber hinaus werden auch die Flurförderzeuge mit PV-Strom versorgt. Hier kommen Ladegeräte der Fronius Selectiva Produktlinie zum Einsatz, die durch ihren intelligenten Ri-Ladeprozess Energieverluste reduzieren und die Lebensdauer der Batterien verlängern. Dies ist nicht nur ein technologischer Vorteil, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Erhöhung der Betriebseffizienz.

Eine gemeinschaftliche Vision für die Zukunft

Die Partnerschaft zwischen Hargassner und Fronius geht über technologische Aspekte hinaus. Beide Unternehmen sind in Oberösterreich verwurzelt und haben sich eine gemeinsame Vision von Fortschritt und Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt auf die Fahnen geschrieben. Sie zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Nachhaltigkeit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig bedingen können.

Diese Zusammenarbeit ist besonders relevant in einem Markt, der zunehmend auf nachhaltige Lösungen setzt. Unternehmen, die in erneuerbare Energien investieren, können nicht nur ihre Betriebskosten senken, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels. Die Innovationskraft beider Unternehmen in Verbindung mit ihrem Umweltbewusstsein setzt einen positiven Impuls für die gesamte Branche.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die Partnerschaft von Fronius und Hargassner ein wegweisendes Beispiel für die Integration erneuerbarer Energien in industrielle Prozesse darstellt. Ihre gemeinsame Vision und der Einsatz moderner Technologien könnten als Modell für andere Unternehmen dienen, die ebenfalls auf nachhaltige Energieerzeugung umsteigen möchten. In einer Zeit, in der die Energiewende zunehmend an Bedeutung gewinnt, sind solche Kooperationen unverzichtbar für die Zukunft der Industrie.

Quelle: Mitteilung von FRONIUS